Warum ist Wildtiermonitoring wichtig?

Nur indem wir unser Wild zählen, bekommen wir einen Überblick in welchem Zustand sich unsere Wildtierpopulationen befinden. Denn nur wenn wir die Zahlen kennen, können wir gezielt eingreifen und schützen. Erfolgen die Zählungen Deutschlandweit, entsteht eine möglichst umfassende Datengrundlage über das Vorkommen, die Bestandsdichte und die Bestandsentwicklung von Wildtierarten.

Warum sollten wir vor allem unser Niederwild zählen?

Das Monitoring von Niederwild ist besonders wichtig, weil es langfristige Bestandsentwicklungen sichtbar macht und dadurch gezielte Schutz- und Managementmaßnahmen ermöglicht. Der Rückgang vieler Niederwildarten hängt vor allem mit dem Verlust geeigneter Lebensräume, intensiver Landwirtschaft, weniger Nahrungsangebot und einem hohen Prädationsdruck zusammen. Regelmäßige und standardisierte Erfassungen helfen dabei, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und die Wirksamkeit von Schutzmaßnahmen zu überprüfen.
8 Gründe WARUM:
  1. Weil uns unser (Nieder-)Wild am Herzen liegt.
  2. Weil wir keine weiteren Niederwildarten aus dem Jagdrecht verlieren wollen.
  3. Weil wir die Deutungshoheit über unsere Wildtierdaten bewahren müssen.
  4. Weil diese Daten benötigt werden, um Aussagen über den Erhaltungszustand einer Art treffen zu können.
  5. Weil wir dadurch eine Datengrundlage, z.B. als Basis jagdpolitischer Argumentationen mit Ämtern, Ministerien, NGOs und der Bevölkerung, schaffen.
  6. Weil wir unsere Wildbestände ausschließlich nachhaltig bejagen wollen.
  7. Weil wir uns nicht zu einer Art „Schädlingsbekämpfer“ degradieren lassen wollen.
  8. Weil wir ein anerkannter Naturschutzverband sind und durch das Zählen bei unserer Arbeit zeigen wollen, dass wir unseren Auftrag in Sachen Natur- und Artenschutz ernst nehmen.

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