Informationen zur Kitzrettung 2024 folgen in Kürze. Bei Fragen können Sie sich an kitzrettung@ljv-rlp.de wenden.

Umfrage: Jungwildrettung

Umfrage zu Jungwild-Rettung

Deutsche Wildtier Stiftung, Deutsche Wildtierrettung und DJV wollen Einsätze für Rehkitze und Wiesenvögel weiter verbessern. Online- Abfrage für den Tier- und Artenschutz geht bis zum 31. März.

(Berlin/Hamburg, 14. Februar 2024) In vielen Revieren Deutschlands sind ab Mitte April wieder Jungwild-Rettungsteams im Einsatz. Sie leisten einen unschätzbaren Beitrag für den Tier- und Artenschutz während der Grünlandmahd. Die Anzahl der geretteten Wildtiere und der zeitliche Aufwand wurden bislang aber nicht einheitlich erfasst. Die Deutsche Wildtierrettung und die Deutsche Wildtier Stiftung haben deshalb heute gemeinsam mit dem Deutschen Jagdverband eine bundesweite Umfrage gestartet. Ziel ist es, Ergebnisse und Erfahrungen bei der Jungwild-Rettung aus der Saison 2023 zusammenzuführen und auf regionaler Ebene auszuwerten. Dadurch sollen Effektivität und Effizienz der Einsätze nicht nur bei der Rehkitzrettung, sondern zunehmend auch beim Wiesenvogelschutz weiter verbessert werden.

Die Umfrage ist bis zum 31. März 2024 hier freigeschaltet, das Ausfüllen dauert nur wenige Minuten. Die erhobenen Daten werden nicht auf Revier- oder Gemeindeebene veröffentlicht. Die Umfrage wurde mit freundlicher Unterstützung durch den Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V. programmiert und bereitgestellt.

Mit 420 registrierten Teams aus ganz Deutschland ist die Deutsche Wildtierrettung die bundesweit größte Organisation ihrer Art. Getragen wird sie von 12 Jagd- und 7 Bauernverbänden. Eine Registrierung ist für Jungwild-Rettungsteams kostenfrei, ebenso eine Erstberatung für die Anschaffung von Drohnen.

Link zur Umfrage (zum weiter leiten): www.surveymonkey.com/r/Jungwildrettung2023

Wir bedanken uns bei allen helfenden Händen, die die Kitzrettung 2023 unterstützt haben!

Dank Ihrer Hilfe konnten wir über 6.500 Kitze, 50 Dam- und Rotwildkälber, 150 Junghasen und viele weitere Tiere (Fasanen- und Entengelege, Nutria, Igel, Wildkatzen) vor dem grausamen Mähtod retten – DANKE!

Liste der Drohnenpiloten Rheinland-Pfalz (für PC, Stand: 05.03.2024)

Nato-Flugverbot: Entwarnung für Drohnen

26.05.2023:

Die NATO führt vom 12. bis 23. Juni die größte Luftoperationsübung Mitteleuropas seit Gründung der Bündnisses durch.

Aufgrund des Militärmanövers werden große Teile des Luftraums über Deutschland für die zivile Luftfahrt gesperrt. Der Nordwesten und -osten, sowie der Südwesten des Landes sind von dieser Sperrung betroffen.

Betrifft dieses Flugverbot auch Drohnenpiloten?

Drohnenpiloten der Kitzrettung sind von der Sperrung nicht betroffen!

Oberstleutnant Boehnke der Bundeswehr gibt Entwarnung: Keiner der eingesetzten Flieger fliegt tiefer als 2.500 Meter. Zudem findet die Übung nur an bestimmen Gebieten (drei) statt und das auch nur jeweils an zwei Stunden an zehn Tagen.

Für die aktuell laufende Kitzrettung bedeutet das, dass die wichtige Arbeit mit den Wärmebilddrohnen wie gewohnt auch im Zeitraum vom 12. bis 23. Juni nachgegangen werden kann.

Rechtsgrundlage Kitzrettung

– Anmerkung –

In der Maiausgabe von Jagd & Jäger (S. 18 – 20) war RA Andreas A. Brandt auf verschiedene Rechtsfragen rund um die Jungwildtrettung eingegangen.

An einigen Stellen kommt der Jurist und Vorsitzende der KG Pirmasens-Zweibrücken, Dr. Bernhard Matheis bei seiner rechtlichen Würdigung des Artikels zu einer differierenden juristischen Einschätzung. Dies betrifft vor allem die Frage der straf- und ordnungsrechtlichen Verantwortlichkeiten für die jeweilige Jungwildrettung.

Den vollständigen Artikel aus Jagd & Jäger (folgt in Kürze), sowie den Beitrag von Herrn Dr. Matheis finden Sie untenstehend verlinkt.

Artikel “Jagd & Jäger” (Mai’23)

Stellungnahme Dr. Matheis

Projekt: Kitzrettung 2023

 

Wir freuen uns, Sie über unser Projekt „Kitzrettung Rheinland-Pfalz. Gemeinsam mehr erreichen!“ informieren zu dürfen.

Mein Name ist Anna Balzer und im Rahmen meines freiwilligen ökologischen Jahrs (FÖJ) betreue ich dieses Projekt des LJV.

Unser Ziel ist die Vernetzung aller Kitzrettungsgruppen in Rheinland-Pfalz, egal ob Kreisgruppe oder private Vereine. Wir wollen es unseren Partner der Landwirtschaft damit leichter machen, Ansprechpartner in ihrer Region zu finden, um ihrer gesetzlichen Pflicht zur Kitzrettung nachkommen zu können. Geplant ist eine Anbindung der Landwirtschaft über deren Kammern und Interessenvertretungen. Zudem wollen wir im Netzwerk Schulungen und Hilfestellungengen anbieten, um die Arbeit der Kitzrettungsgruppen zu erleichtern.

Wichtig ist uns auch die Zusammenarbeit mit der Deutschen Wildtierrettung. Um das Projekt nachhaltig zu gestalten, ist es sinnvoll, die schon bestehenden Strukturen der DWR zu nutzen und diese mit unseren gesammelten Daten zu ergänzen.

Dafür brauche ich ihre Hilfe!

Bitte geben Sie mir eine kurze Rückmeldung: Wie viele Drohen besitzen Sie, wer ist Ihr Ansprechpartner und wie sieht Ihr fachliches Wissen aus? Falls Sie auch Kontakt zu privaten Vereinen haben, leiten Sie mir auch gerne diese Daten weiter. Bitte erteilen Sie uns auch die Freigabe, diese Daten zum einen in die bestehende Datenbank der Deutschen Wildtierrettung einpflegen zu dürfen, zum anderen, dass wir diese Daten veröffentlichen und an verantwortliche Stellen der Landwirtschaft schicken dürfen.

Bitte senden Sie den von Ihnen ausgefüllten Fragebogen an kitzrettung@ljv-rlp.de oder verwenden Sie das Online-Formular zum Einreichen der Daten.

Vielen Dank!

Förderung zur Anschaffung von Drohnen

Auch dieses Jahr fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) die Anschaffung für Drohnen zur Jungwildrettung mit 2 Millionen Euro.

Antragsberechtigt sind eingetragene Kreisjagdvereine, Jägervereinigungen auf Kreisebene in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins oder andere eingetragene Vereine auf regionaler oder lokaler Ebene, zu deren Aufgaben die Pflege und Förderung des Jagdwesens oder die Rettung von Wildtieren, vorrangig von Rehkitzen, bei der Wiesenmahd (sog. Kitzrettungsvereine) gehört.

Anträge können vom 1. März 2023 bis 30. Juni 2023 gestellt werden.

Bei Fragen zur Förderung oder Hilfestellung bei den Antragsunterlagen hilft euch unser Partner von „Kitzrettung Rheinland-Pfalz. Gemeinsam mehr erreichen“ CopterPro gerne weiter.

Online Formular Drohnenteam

Download Fragebogen Drohnenteam