Anlässlich des Landesjägertages 2019 in Montabaur vergibt der Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e.V. (LJV) den Ehrenpreis für Natur- und Umweltschutz. Zudem ernennt der Verband DJV-Präsidenten Hartwig Fischer und Werner Dittmar zu Ehrenmitglieder und verleiht an Michael Back, Marcus Moller-Racke sowie an Katharina Klippel die DJV-Verdienstnadel für Engagement rund um Jagd und Jäger.

Landesjägertag 2019: Afrikanische Schweinepest, Luchs und Wolf im Fokus
Auf der Jahreshauptversammlung der rheinland-pfälzischen Jägerschaft steht vor allem die Afrikanische Schweinepest (ASP) im Mittelpunkt der Betrachtung. Die rheinlandpfälzischen Jägerinnen und Jägern befassen sich aber auch mit den Großkarnivoren Luchs und Wolf, die in Rheinland-Pfalz wieder Fuß fassen. Zudem feiert der Landesjagdverband Rheinland-Pfalz (LJV) seinen 70 Geburtstag.
Tularämie in zwei Landkreisen bestätigt
Das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz (LUA) teilt mit, dass in jeweils einem Revier in den Lankreisen Alzey-Worms und Bad Kreuznach Fälle von Tularämie bestätigt wurden.
Landesjägertag 2019
Einladung zum „Landesjägertag 2019“ am 10. Mai, ab 14.00 Uhr, im Haus Mons Tabor/Stadthalle Montabauer.
Foto: Kurt Schüler
DJV veröffentlicht Wahlprüfsteine zur Europawahl
Erhebliche Enscheidungen in der Jagdpolitik werden auf europäischer Ebene getroffen. Daher ist es wichtig für Jägerinnen und Jäger, am 26. Mai zur Wahl zu gehen. Der Antworten der Parteien auf die Fragen des DJV liegen jetzt vor.
Quelle: DJV
Frankonia stattet rheinland-pfälzische Jagdkönigin aus
Wahrlich fürstliche Gewänder standen für die rheinland-pfälzische Jagdkönigin Dhana Hilgert im Frankonia Stammhaus in Würzburg zur Auswahl. Erstmals stattet Frankonia eine Jagdkönigin aus Rheinland-Pfalz aus und da kamen natürlich nur edle Stoffe in Frage.
Gemeinsam für die Artenvielfalt – Ein Rückblick auf das Niederwildsymposium
Haben Wildtiere im Offenland noch eine Zukunft? Dieser Frage gingen am 11. April der LJV und der DJV gemeinsam mit Vertretern aus Wissenschaft, Politik und Landwirtschaft auf dem Niederwildsymposium in Mainz nach.
Artenschutz als Ziel der Agrarpolitik
Weniger Bürokratie und mehr Flexibilität: Jäger und Falkner fordern eine Agrarpolitik, die Artenvielfalt als Produktionsziel hat. Landwirte sollten für Trittsteine auf dem Acker für bedrohten Arten fair entlohnt werden.
Foto: Rolfes/DJV
Feldhasenbesatz stabil
Im vergangenen Frühjahr haben Jägerinnen und Jäger in Rheinland-Pfalz durchschnittlich 15 Feldhasen pro 100 Hektar gezählt. Die meisten Tiere leben in den Gunsträumen Vorderpfalz und Rheinhessen. Von Frühjahr bis Herbst 2018 haben die Besätze durchschnittlich um mehr als 15 Prozent zugenommen – eine erfreuliche Entwicklung! Die Jägerschaft fordert mehr Anstrengungen von der Politik für die Artenvielfalt auf Feldern und Wiesen.
Foto: Rolfes/DJV
Das Rebhuhn in Gefahr
In Rheinland-Pfalz und dem Rest der Republik steht das mittlerweile selten gewordene Rebhuhn unter Druck. Etwa 64.000 Rebhuhn-Paare gibt es noch in Deutschland. Das ergaben Zählungen der Jägerinnen und Jäger für das Wildtier-Informationssystem der Länder Deutschlands (WILD) im Jahr 2017. Aktuelle Zahlen aus 2018 zeigen: In Rheinland-Pfalz ist der Vogel noch in 60 Prozent ausgewählter Referenzreviere vorhanden. Das sind allerdings 10 Prozent Rückgang in zwei Jahren.
Foto: Rolfes/DJV



