Landesbläserwettbeweb 2017 in im Kloster Marienstatt
(bei 57629 Streithausen)

Am Sonntag, 28. Mai 2017, findet der 34. Landeswettbewerb im Jagdhornblasen des
Landesjagdverbandes Rheinland-Pfalz e.V. im Kloster Marienstatt (bei 57629 Streithausen) statt.

Hier finden Sie die Ausschreibung des Landeswettbewerb im Jagdhornblasen.

Hier finden Sie die Anmeldung zum Landeswettbewerb im Jagdhornblasen.

Ausschreibung
zum 34. Landeswettbewerb im Jagdhornblasen des
Landesjagdverbandes Rheinland-Pfalz e.V.
am Sonntag, 28. Mai 2017, ab 9.30 Uhr,
im Kloster Marienstatt (bei 57629 Streithausen)


1. Aufgabe des Wettbewerbes
Es ist Aufgabe des Wettbewerbes,
a) die Breitenarbeit im Jagdhornblasen zu fördern,
b) alle Jäger/innen mit den Jagdsignalen vertraut zu machen,
c) freundschaftliche Beziehungen der Jagdhornbläser/innen untereinander zu pflegen,
d) einen Beitrag zur Öffentlichkeitsarbeit des Landesjagdverbandes Rheinland-Pfalz e.V. (LJV) und des Deutschen Jagdschutzverbandes (DJV) zu leisten.

2. Teilnehmer
Der Wettbewerb ist für alle Wertungsklassen ausgeschrieben. Die Mindeststärke beträgt in der Klasse A acht Bläser/innen und in der Klasse G/A zwölf Bläser/innen. In den Klassen C, B und G/B wird versuchsweise auf eine Mindeststärke verzichtet, jedoch müssen alle Stimmen der Vortragsstücke besetzt sein.
Die Aufstellung während des Vortrages erfolgt im Block. Dirigenten sind nicht zugelassen. Das Üben ist auch in der weiteren Umgebung des Austragungsortes nicht gestattet, es wird aber in der Nähe der Veranstaltung eine Räumlichkeit zum Einblasen zur Verfügung gestellt (Anna-Kapelle). Mit Ausnahme des musikalischen Leiters darf jede/r Bläser/in nur in einem Korps und nur in einer Wertungsklasse teilnehmen; Ausnahme ist der Wettbewerb in der Klasse „Es“.

3. Instrumentierung
Klasse A, B, C:    Fürst-Pless-Hörner in B (traditionelle, zweiwindige Bauart)
Klasse G/A, G/B: Fürst-Pless-Hörner in B (traditionelle, zweiwindige Bauart) und Parforcehörner in B (ohne Ventile, Umschalthörner in Es/B sind zugelassen)
Ventilhörner sind zwar zugelassen, die Ventile dürfen jedoch nicht betätigt werden. Um Unregelmäßigkeiten vorzubeugen, sollte auf den Einsatz von Ventilhörnern möglichst verzichtet werden.

4. Anmeldung
Die Anmeldung erfolgt auf dem dafür vorgesehenen Meldeformular an:
Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e.V., Herrn Stephan Angermayer, Postfach 27, 55453 Gensingen, Tel 06727/8944-0, Fax 06727/8944-22, E-Mail: s.angermayer@ljv-rlp.de
Von dort erhalten Sie auch die Ausschreibungsunterlagen und Meldeformulare.Hier können Sie auch das Notenmaterial für die Pflichtstücke in Es herunterladen.

Meldeschluss ist Freitag, 28. April 2017 (Posteingang).

Als Startgeld wird je Korps/Wertungsklasse ein Betrag in Höhe von 130,- Euro erhoben, der zeitgleich mit der Meldung unter dem Buchungsvermerk „Nenngeld Bläserwettbewerb 2017“ auf das nachfolgend genannte Konto der LJV-Kreisgruppe Westerwald bei der Westerwald Bank e. G., IBAN: DE70 5739 1800 0000 5000 03, BIC: GENODE51WW1 zu überweisen ist.
Anmeldungen werden erst mit der Zahlung des Nenngeldes wirksam. Die Rücknahme einer Meldung schließt Erstattungsansprüche aus.
Bis 8. Mai 2017 erhalten die gemeldeten Gruppen eine Anmeldebestätigung mit Anfahrbeschreibung und die Bekanntgabe der ausgelosten Signalgruppe.

5. Signalgruppen

Klasse C
Pflichtsignale: „Reh tot“ und „Jagd vorbei“

I.

Hase tot

II.

Flugwild tot

 

Aufbruch zur Jagd

 

Treiber in den Kessel

 

Aufmunterung zum Treiben

 

Aufhören zu schießen

III.

Kaninchen tot

IV.

Sau tot

 

Sammeln der Jäger

 

Das Ganze - Treiben zurück

 

Das Ganze - Anblasen des Treibens

 

Aufmunterung zum Treiben

Klasse B

I.

Aufbruch zur Jagd

II.

Hirsch tot

 

Hirsch tot

 

Reh tot

 

Das Ganze – Anblasen des Treibens

 

Aufbruch zur Jagd

 

Fuchs tot

 

Kaninchen tot

 

Hase tot

 

Zum Essen

III.

Das Ganze – Anblasen des Treibens

IV.

Aufmunterung zum Treiben

 

Sau tot

 

Damwild tot

 

Aufmunterung zum Treiben

 

Sammeln der Jäger

 

Fuchs tot

 

Hase tot

 

Flugwild tot

 

Zum Essen

V.

Aufbruch zur Jagd

 

 

 

Zum Essen

 

 

 

Kaninchen tot

 

 

 

Flugwild tot

 

 

 

Jagd vorbei – Halali

 

 

Klasse A und Klasse G, Leistungsklasse A

I.

Begrüßung

II.

Begrüßung

 

Elch tot

 

Wisent tot

 

Das Hohe Wecken

 

Hirsch tot

 

Das Ganze, Treiben zurück

 

Wagenruf

 

Selbstwahlstück

 

Selbstwahlstück

III.

Begrüßung

IV.

Begrüßung

 

Muffel tot

 

Bär tot

 

Fuchs tot

 

Reh tot

 

Hunderuf

 

Blattschlagen

 

Selbstwahlstück

 

Selbstwahlstück

V.

Begrüßung

VI.

Begrüßung

 

Gams tot

 

Damhirsch tot

 

Sau tot

 

Jagd vorbei Halali

 

Wildablegen

 

Aufmunterung zum Treiben

 

Selbstwahlstück

 

Selbstwahlstück

Für den Vortrag des Selbstwahlstückes (Marsch, Fanfare, Spielstück, auch eigene Komposition) gilt die DJV-Bläserordnung entsprechend. Der Vortrag erfolgt auch hier ohne Noten und Dirigent. Das Stück muss mindestens 24 Takte lang sein (einschließlich der Wiederholungen) und Klasse A mindestens dreistimmig und in Klasse G/A mindestens vierstimmig (zwei Pless- und zwei Parforcehornstimmen) gesetzt sein. Eine Bewertung nach Schwierigkeit erfolgt nicht. Keine überlangen Stücke wegen des Zeitrahmens. Jede Gruppe reicht die Noten des Selbstwahlstückes als gut leserliche Partitur zusammen mit der Meldung zum Landesbläserwettbewerb ein.

I.

Blattschlagen

II.

Das Ganze – Treiben zurück

 

Zum Essen

 

Reh tot

 

Sau tot

 

Kaninchen tot

 

Flugwild tot

 

Damhirsch tot

 

Fuchs tot

 

Bär tot

III.

Sammeln der Jäger

IV.

Flugwild tot

 

Hirsch tot

 

Hunderuf

 

Zum Essen

 

Hase tot

 

Jagd vorbei- Halali

 

Das Ganze-Anblasen des Treibens

 

Aufbruch zur Jagd

 

Sau tot

V.

Aufmunterung zum Treiben

 

 

 

Fuchs tot

 

 

 

Reh tot

 

 

 

Treiber in den Kessel

 

 

 

Jagd vorbei Halali

 

 

6. Bewertung
Für den Wettbewerb gilt die DJV-Bläserordnung, jedoch mit der Ausnahme, dass in den Wertungsklassen C, B und G/B keine Mindeststärke festgesetzt wird und in jeder Bläsergruppe bis maximal 20 % 10- bis 14-jährige Teilnehmer/innen zugelassen sind. Das Richterkollegium besteht aus fünf Wertungsrichter/innen. Die Jagdsignale werden nach der offiziellen Fassung des DJV in der neuesten Ausgabe bewertet (Noten für Parforcehörner in Handbuch 1, Stief, neueste Fassung). Bewertet wird nach der Bewertungsrichtlinie mit Einzelpunktvergabe. Vor dem ersten Wertungsstück kann von allen „Das Ganze“ zum Einblasen vorgetragen werden.
Die Bewertung der Vortragsstücke erfolgt ab Einnahme der „Grätschstellung“ und endet nach dem Absetzen der Hörner.
7. Gästegruppen
In allen Klassen sind Gästegruppen aus dem In- und Ausland herzlich willkommen. Für den Landeswettbewerb werden sie nicht gewertet, jedoch erhält die jeweils beste Gruppe in ihrer Klasse einen Preis.

8. Preise
Die drei erstplazierten Gruppen in jeder Wertungsklasse aus Rheinland-Pfalz erhalten neben einem Erinnerungsgeschenk einen Geldpreis; zusätzlich wird in den Klassen A, G (Leistungsklasse A) und Es je ein Wanderpreis vergeben.

9. Auftritt
Die Reihenfolge des Auftretens innerhalb der Klasse erfolgt nach dem zeitlichen Eingang der Anmeldung, jedoch in umgekehrter Reihenfolge.

10. Bläserhutabzeichen
Das Bläserhutabzeichen kann von den Wettbewerbsteilnehmern am Wettbewerbstag käuflich erworben werden. Erstteilnehmer aus Rheinland-Pfalz erhalten das Bläserhutabzeichen kostenlos.

11. Wettbewerb in der Klasse „Es“
Vortragsstücke: Zum Vortrag kommen 2 Pflichtwahlstücke und ein Selbstwahlstück.

Die Pflichtwahlstücke 1 und 2 sind aus nachstehender Aufstellung auszuwählen und auf dem Meldebogen in der beim Wettbewerbsvortrag gewünschten Reihenfolge (Pflichtwahlstück 1, Pflichtwahlstück 2, Selbstwahlstück) anzugeben.
Für die Pflichtwahlstücke mit der lfd. Nr. 7 – 16 gibt es verschiedene Fassungen. Um Missverständnisse auszuschließen, fordern die Bläsergruppen die Noten für diese Stücke, in der für den Wettbewerb verbindlichen Notierung, bitte bei der LJV-Geschäftsstelle oder dem Bundesbläserobmann Jürgen Keller (Ober-Liebersbach 2; 69509 Mörlenbach, Tel./Fax: 06209/1482, kellerjagdhorn@web.de ) an. Die Zusendung soll nach Möglichkeit per E-Mail erfolgen.
Eine Vorlage der Partituren für die Pflichtwahlstücke zusammen mit der Anmeldung ist nicht erforderlich!
 

Lfd

Pflichtwahlstück 1 und 2

Komponist

Verbindliche Notenvorlage

1

Auf, auf zum fröhlichen Jagen

R. Stief

Handbuch Stief, Bd. 5 Nr. 3*

2

Jagdstück

R. Stief

Handbuch Stief, Bd. 5 Nr. 11*

3

Markgrafenfanfare

R. Stief

Handbuch Stief, Bd. 6 Nr. IV/4*

4

Kurfürstenfanfare

R. Stief

Handbuch Stief, Bd. 5 Nr. 18*Handbuch Stief, Bd. 5 Nr. 9*

5

Menuett

G. P. Telemann

Handbuch Stief, Bd. 5 Nr. 15*

6

Jägerchor a.d. Oper „Der Freischütz“

C. M. v. Weber

Die Noten für die Stücke mit der lfd. Nr. 7-16 bitte bei der LJV-Geschäftsstelle oder dem    Bun-desbläserobmann Jürgen Keller anfordern (Zusendung nach Mög-lichkeit per E-Mail)!

7

Theresienfanfare für die Graf Czernin´ schen Parforcejagden

L. Kozeluh

8

Gamsschützenmarsch

H. Maderthaner

9

Lainzer Jägerpolka

J. Schantl

10

Gruß an Lavant

H. Maderthaner

11

Oberjägermarsch

Tyndare/arr. F. Waldherr

12

Le Clocher de Dampierre

J. Levitre

13

Echo der Vogesen

A. Sombrun

14

La Marche des Cerfs

P. Laugé

15

La Marche de Venerie

W.Bruns / J. Füchtenkord

16

A Cheval

trad

b. Selbstwahlstück
Für die Auswahl des Selbstwahlstückes bestehen zwei Optionen:

1. Option:
Das Selbstwahlstück kann von der Bläsergruppe frei gewählt werden (auch Eigenkompositionen). Es muss mindestens 4-stimmig gesetzt sein und soll in seiner Länge einem der Pflicht-stücke entsprechen. Die Schwierigkeit des Stückes wird nicht bewertet.
Macht die Bläsergruppe von dieser Möglichkeit Gebrauch, müssen die Noten in 6-facher Ausfertigung als gut leserliche und kopierfähige Partitur (im Format DIN A 4, einseitig bedruckt) zusammen mit der Meldung zum Bundeswettbewerb eingereicht werden.
Auf der Partitur sind der Name des Komponisten (GEMA) und der Bläsergruppe anzugeben.

oder

2. Option
Das Selbstwahlstück kann auch aus der Zusammenstellung der Pflichtwahlstücke (s. III/3.a) ausgesucht werden. Es darf dann allerdings keines der beiden von der Bläsergruppe zum Wettbewerbsvortrag gemeldeten Pflichtwahlstücke sein. Eine Vorlage der Noten ist nicht erforderlich.

Bis 8. Mai 2017 erhalten die gemeldeten Parforcehorngruppen eine Anmeldebestätigung mit Anfahrbeschreibung. Auf Wunsch kann ein weiteres frei gewähltes, kurzes Stück, das nicht zum Wettbewerb gehört, vor den Wettbewerbsstücken geblasen werden.
Die Bewertung des Es-Horn-Wettbewerbs erfolgt nach den Richtlinien des DJV für Bundeswettbewerbe im Es-Horn-Blasen. Die Richtlinien können bei Bedarf bei der LJV-Geschäftsstelle angefordert werden oder hier herunter geladen werden.
Es ist vorgesehen, dass die beste Es-Horn-Gruppe aus Rheinland-Pfalz beim nächsten Landeswettbewerb im Jahr 2019 die Hubertusmesse musikalisch begleiten wird.

12. Freie Vorträge
Alle Bläsergruppen werden gebeten, auf dem Meldeformular Vortragsstücke für die Zeit während der Mittagspause anzugeben. Die Koordination der Auftritte erfolgt durch die LJV-Geschäftsstelle.

13. Quartierwünsche
Quartierreservierungen können über Westerwald Touristik-Service, Kirchstraße 48a, 56410 Montabaur, E-Mail: mail@westerwald.info , Tel. 02602/3001-0, bzw. http://www.westerwald.info/service/tourist-informationen.html  vorgenommen werden.

14. Zwangloses Treffen
Bläsergruppen, die bereits am Samstag, 27. Mai 2017 anreisen, sind ab 19.00 Uhr herzlich zu einem gemütlichen Beisammensein im Brauhaus des Klosters, eingeladen. Freie Vorträge der anwesenden Bläsergruppen sind erwünscht. Für das leibliche Wohl wird gesorgt.
 

Peter Peters

Carmen Thomas-Bechtold

Landesobmann für das jagdliche Brauchtum

stv. Landesobfrau für das jagdliche Brauchtum

 

Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e.V. • Egon-Anheuser-Haus, 55457 Gensingen • Postfach: 27  • Tel.: 06 727 / 89 44 0 • Fax: 06 727 / 89 44 22

Facebook-Link
Twitter-Link
Fuss

Landesjagdverband  Rheinland-Pfalz e.V.

Anerkannter Naturschutzverband

Fuss
Fuss

Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e.V. • Egon-Anheuser-Haus, 55457 Gensingen • Postfach: 27  • Tel.: 06 727 / 89 44 0 • Fax: 06 727 / 89 44 22