Fachgruppe Hochwild-Hegegemeinschaften im Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e.V.

Tagung mit Exkursion in Bongard/Eifel

Gut besuchte FGHG-Versammlung

Rund 60 Jägerinnen und Jäger konnte der Vorsitzende der LJV-Fachgruppe Hochwild-Hegegemeinschaften (FGHG), Bernd Bahr, am 3. Juli in Bongard (Landkreis Vulkaneifel) begrüßen, unter Ihnen zahlreiche Vorsitzende und Vorstandsmitglieder von Hochwild-Hegegemeinschaften sowie der Leiter der oberen Jagdbehörde, Marco Sergi.

In einem außerordentlich interessanten und aufschlussreichen Vortrag referierte Prof. Dr. Sven Herzog (TU Dresden) über den Lebensrhythmus des Schalenwildes und darauf basierende Jagdstrategien, wobei er dem Muttertierschutz besonders viel Raum widmete.
 

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Marco Sergi (obere Jagdbehörde) machte deutlich, dass die Verpflichtung zum Muttertierschutz auch von den Jagdbehörden sehr ernst genommen wird. Jedoch dürfen zu restriktive Freigaben nicht zu einer Vernachlässigung des Alttierabschusses führen. Anschließend informierte er über die Regeln und das Zustandekommen der forstbehördlichen Stellungnahmen, die Aufschluss über die Gefährdungsgrade der waldbaulichen Betriebsziele geben.

Nach einem gemeinsamen Imbiss erfolgte eine von Revierleiter Ralf Moll geleitete, sehr praxisnahe und informative Exkursion in das nahe gelegene Forstrevier Nohn-Barsberg. Anhand verschiedener Wald- und Schadensbilder erläuterte er die praktische Ermittlung von Verbiss- und Schälschäden für die Erstellung von forstbehördlichen Stellungnahmen. Die sich an den einzelnen Exkursionsstationen immer wieder ergebenden Diskussionen zeigten, dass seitens der Teilnehmer großes Interesse an der Thematik bestand.

Für das Ermöglichen der Exkursion sei an dieser Stelle dem Forstamt Hillesheim und dem Revierbeamten Ralf Moll sehr herzlich gedankt. Sie bildete einen lehrreichen Abschluss einer wieder einmal rundum gelungenen und aufschlussreichen FGHG-Veranstaltung.

Erhard BÄDER, LJV- und FGHG-Geschäftsführer
 

Volles Haus bei der FGHG-Versammlung

Über 70 Vertreter/innen von Hochwild-Hegegemeinschaften folgten am 23. Januar der Einladung der LJV-Fachgruppe Hochwild-Hegegemeinschaften (FGHG) und der oberen Jagdbehörde zu einer gemeinsamen Informationsveranstaltung im Walderlebniszentrum Soonwald.

Bereits am Vormittag trafen sich die Repräsentanten der in den vergangenen Wochen und Monaten neu konstituierten Dam- und Muffelwild-Hegegemeinschaften. FGHG-Vorstandsmitglied Heiko Hünemeyer und Marco Sergi von der oberen Jagdbehörde erläuterten die komplexen Aufgaben, die von den Hegegemeinschaften resp. den HG-Vorständen erbracht werden müssen. Die von der FGHG bereitgestellten und mit der oberen Jagdbehörde abgestimmten Konzepte und Mustervorlagen wurden dankbar angenommen.

In der nachmittags stattfindenden Vollversammlung konnten FGHG-Vorsitzender Bernd Bahr und Jagdreferent Frank Ridderbusch von der obersten Jagdbehörde auch die Vertreter/innen der Rotwild-Hegegemeinschaften begrüßen. Auf dem Programm standen Themen wie die Vorbereitung der Abschlussplanung, die Handhabung von Mindestabschussplänen, die Steuerung der Abschusserfüllung, die Finanzierung der Hegegemeinschaften, die Bestandsentwicklung in den Bewirtschaftungsbezirken u. v. m. Darüber hinaus erläuterte FGHG-Vorstandsmitglied Dr. Gitta Werner die von der FGHG in Zusammenarbeit mit der oberen Jagdbehörde entworfene Muster-Disziplinarordnung. Erfreulicherweise waren die meisten HG-Repräsentanten der Ansicht, dass die Zusammenarbeit innerhalb der Hegegemeinschaften vorwiegend harmonisch und kooperativ verläuft, sodass die Anwendung einer Disziplinarordnung i. d. R. nicht erforderlich sein dürfte.

FGHG-Vorsitzender Bahr kündigt an, dass im Sommer wieder eine Versammlung mit Exkursion stattfinden wird, bei der die praktischen Erkenntnisse und der Erfahrungsaustausch im Mittelpunkt stehen werden. Termin und nähere Einzelheiten werden wir an dieser Stelle rechtzeitig bekanntgeben.

Erhard BÄDER, LJV-Geschäftsführer

 

Rund 60 Jägerinnen und Jäger nahmen an der FGHG-Versammlung in Bongard teil. Nachmittags fand eine informative Exkursion zum Thema „Forstbehördliche Stellungnahmen“ statt.

 

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