Pressemeldung: Wild zum Fest (29.11.2017)

Keine vier Wochen mehr bis Weihnachten und noch ohne Idee für den Weihnachtsbraten? Der Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e.V. (LJV) empfiehlt ein Wildgericht als natürliche, nachhaltige und regionale Delikatesse.

 

Wildschweinpastete. Foto: DJV.

Wer daran denkt, seine Liebsten an Weihnachten mit einem wilden Menü zu verwöhnen, muss jetzt schnell sein. Denn beim heimischen Wild regelt nicht die Nachfrage die Verfügbarkeit, sondern Wildvorkommen und Jagderfolg sind maßgeblich für die Menge des erhältlichen Wildbrets, wie das Fleisch von erlegten Tieren auch genannt wird. Regionale Wildbretanbieter finden Interessierte unter der Postleitzahl-Suche auf www.wild-auf-wild.de. Und nicht nur das: Auch jede Menge Rezepte für eine moderne und leckere Wildküche sind auf der Seite zu finden. Wilde Kochvideos gibt es auf der Youtube-Seite des Deutschen Jagdverbandes (DJV). Auch die Forstämter Koblenz, Soonwald, Rheinhessen oder Hachenburg bieten ein reichhaltiges Angebot an Wildprodukten.

Rund 3.000 Tonnen Wildbret lieferten Jägerinnen und Jäger in Rheinland-Pfalz im Jagdjahr 2016/2017. Etwa 1.700 Tonnen stammen dabei allein von heimischen Wildschweinen. Rehwild lieferte knapp 869 Tonnen Wildbret. 325 Tonnen Wildbret kommen vom Rotwild. Auch die sogenannten Nieder- und Federwildarten wie Hase und Kaninchen sowie Ente und Fasan eignen sich bestens für eine moderne und gesunde Küche. Vor allem in den klassischen Niederwild-Revieren der Vorderpfalz und Rheinhessens sind diese Arten heimisch und stellen eine Bereicherung des Menüs dar. In Rheinland-Pfalz lieferten Kaninchen, Fasan und Co. zusammen mehr als 30 Tonnen Wildbret.

Weitere Daten und Fakten zu Wildbret:

Wussten Sie schon, …

… dass, besonders das Fleisch im Herbst und frühen Winter sehr zart ist, weil das Muskelfleisch der Tiere prozentual mehr „gute“ Fette enthält.

… dass das Fleisch heimischer Wildtiere einen ähnlich hohen Anteil (14 – 21 Prozent) der gesunden Omega-3-Fettsäuren enthält wie der allzeit gepriesene Lachs (20 Prozent)?

… dass es einen statistisch signifikanten Zusammenhang zwischen dem Anteil von Omega-6-Fettsäuren und der maximalen Laufgeschwindigkeit des Wildtieres gibt? Kurz: Je schneller das Wildtier, desto gesünder dessen Braten.

Wofür wir mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren brauchen:

Omega-3-Fettsäuren sind essenzielle Nahrungsbestandteile, da sie der menschliche Körper nicht selbst herstellen kann. Sie verbessern das Augenlicht, senken das Risiko für Herz-/Kreislauferkrankungen oder Typ-2-Diabetes. Auch Omega-6-Fettsäuren benötigt der Körper für wichtige Funktionen. Sie helfen gegen Bluthochdruck, Allergien und Hautprobleme.

Hier können Sie die Pressemeldung herunterladen.
 

 

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