Pressemeldung: Landesbläserwettbewerb im Westerwald (13.04.2017)

Am 28. Mai treten etwa 500 Jagdhornbläser aus Rheinland-Pfalz, ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland in der Abtei Marienstatt im Westerwald gegeneinander an, wetteifern um Sieg und Meisterehren und spornen sich so gegenseitig zu Höchstleistungen an.

 

Bereits Anfang 2017 begann für das Organisationsteam der Westerwälder Jägerschaft die heiße Phase der Vorbereitung. „Die Ausschreibungen für den Wettbewerb wurden versandt und wir erwarten nun die Teilnehmermeldungen“, so Klaus Skowronek, Vorsitzender der Westerwälder Jägerschaft. Um die vielfältigen Aufgaben bei der Realisierung des Wettbewerbes zu schultern, konstituierte sich bereits zu Beginn des Jahres 2016 das Organisationsteam mit dem Landesobmann für das jagdliche Brauchtum Peter Peters sowie den Vertretern der Kreisjägerschaft Westerwald Klaus Skowronek, Bernd Schneider, Peter Schäfer, Norbert Wilhelmi und Eberhard Thiel.

„Die Abtei Marienstatt stand als einer der möglichen Veranstaltungsorte ganz oben auf unserer Liste“, so Kreisgruppenvorsitzender Skowronek. „Sie bietet den idealen Rahmen für die Pflege des jagdlichen Brauchtums. Bei einem ersten Sondierungsgespräch im Januar vergangenen Jahres mit Abt Andreas Range und dem Geschäftsführer der Abtei, Pater Dominicus Söhngen, sprang der Funke sofort über und es wurde deutlich, dass wir dort willkommen sind.“

Die Anfänge der Bläserwettbewerbe liegen in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts. Seinerzeit ging es noch darum, die Jäger mit den wichtigsten Signalen, geblasen auf Fürst-Pless-Hörnern, vertraut zu machen, die zur sicheren Durchführung einer Gesellschaftsjagd notwendig waren. Form und Ablauf des Bläserwettbewerbs haben sich seitdem nur wenig geändert. Es werden ausschließlich Naturhörner in der Stimmung B- und Es-Dur verwendet. Waren ursprünglich reine Fürst-Pless-Horn-Gruppen Standard, so gesellten sich mit der Zeit die Parforce-Hörner hinzu und bildeten so gemischte Gruppen, die eine eigene Wertungsklasse bildeten. In den letzten Jahrzehnten gibt es einen Trend zu reinen Parforce-Horn-Gruppen in Es. Diese ermöglichten mit einem Tonumfang von ca. 16 Tönen das Spielen von konzertanten Stücken.

Traditionell beginnen die Jagdhornbläser den Tag des Wettbewerbs mit einer Hubertusmesse. Die heilige Messe wird jagdmusikalisch vom vielfachen Landes- und aktuellen Bundessieger in Es, der Jagdhornbläsergruppe Alsdorf-Hachenburg gestaltet. Die Westerwälder Jägerschaft lädt selbstverständlich alle interessierten Gäste herzlich dazu ein, der Messe beizuwohnen.

Auf einem kleinen Markt werden sich einige Aussteller präsentieren und das WILDMOBIL des Landesjagdverbandes Rheinland-Pfalz mit Guido Jacobs aus Nistertal sorgt für Köstlichkeiten aus heimischen Revieren.


Hier können Sie die Meldung als PDF herunterladen.
 

Kreisgruppenvorsitzender Klaus Skowronek (mitte) und die Bläsergruppe Hoher Westerwald in der Abtei Marienstatt. Foto: Röder-Moldenhauer.

 

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