Maßnahmen

Das Wildschutzprogramm Feld & Wiese (WFW) fördert eine ganze Reihe von Maßnahmen. Hier finden Sie Information dazu, wie umfangreich die Förderung ist und welche Voraussetzungen Sie dafür erfüllen müssen. Das Antragsformular können Sie hier herunterladen.

Saatgutsubventionierung ÖVFs

Sprechen Sie mit ihren Landwirten und bieten Sie ihnen an, mit Ihrer Unterstützung die hochwertige WFW-Saatgutmischung für die Anlage ihrer ökologischen Vorrangflächen, in Form von Blühflächen, einzusetzen. Ermutigen Sie ihren landwirtschaftlichen Partner, diese Flächen ab 2018 als ein- bzw. mehrjährige Blühflächen anzulegen.

• Landwirt legt eine einjährige Blühfläche (ÖVF) auf Eigentums-/ Pachtflächen an – WFW
  bezuschusst das Saatgut zu 20%.

• Landwirt legt eine mehrjährige Blühfläche (ÖVF) auf Eigentums-/ Pachtflächen an – WFW
  bezuschusst das Saatgut zu 40%.

• Die Saatgutsubventionierung bezieht sich ausschließlich auf die tatsächlich eingesetzte
  Saatgutmenge (kg/ha).

Hier finden Sie die Datenblätter
zur einjährigen Mischung “WFW 1” (PDF) und
zur mehrjährigen Mischung “WFW 2” (PDF).

Blühflächen

Jagdpächter, die selbst im Besitz von Flächen sind und in Ihrem Revier etwas für das Niederwild tun wollen, können mit  unsere Förderung zur Anlage von Blühflächen ein Zeichen setzen. Diese Maßnahme können Jagdausübungsberechtigte auch gemeinsam mit  “ihren” Landwirten durchführen, um die Biodiversität in Ihrem Revier aktiv zu fördern.

• Jäger/in legt eine einjährige Blühfläche auf Eigentums-/ Pachtflächen an – WFW bezuschusst
  das Saatgut zu 20% und die Anlage mit 150,- Euro/ha.

• Jäger/in legt eine mehrjährige Blühfläche auf Eigentums-/ Pachtflächen an – WFW bezuschusst
  das Saatgut zu 55% und die Anlage mit 250,- Euro/ha.

• Landwirt/in legt eine einjährige Blühfläche auf Eigentums-/ Pachtflächen an – WFW bezuschusst
  das Saatgut zu 40% und die Anlage mit 150,- Euro/ha.

• Landwirt/in legt eine mehrjährige Blühfläche auf Eigentums-/ Pachtflächen an – WFW
  bezuschusst das Saatgut zu 75% und die Anlage mit 250,- Euro/ha.

• Die Saatgutsubventionierung bezieht sich ausschließlich auf die tatsächlich eingesetzte
  Saatgutmenge (kg/ha).

Hier finden Sie die Datenblätter
zur einjährigen Mischung “WFW 1” (PDF) und
zur mehrjährigen Mischung “WFW 2” (PDF).

Beetle banks

Jägerinnen und Jäger, die eigene Flächen in ihren Revieren besitzen, oder gemeinsam mit Landwirten einen innovativen Ansatz für mehr Artenvielfalt testen wollen, können mit beetle banks ein Brut- und Nahrungshabitat für das Rebhuhn anlegen.

• das notwendige Saatgut wird von uns zu 100% gefördert

• für die Anlage der beetle bank erhalten Sie eine einmalige  Aufwandsentschädigung von 250,- Euro/ha

Hier finden Sie das Datenblatt zur WFW-beetle bank-Mischung (PDF).

LJV- Feldgehölze

Für alle LJV-eigenen Feldgehölze bietet das WFW Pflegemaßnahmen an. Jagdausübungsberechtigte, in deren Revieren LJV-Feldgehölze zu finden sind, können diese Flächen mit Unterstützung des WFW wieder in einen attraktiven Lebensraum für die Bewohner des Offenlandes verwandeln. In welcher Form die Pflege dieser Flächen vom WFW gefördert wird, entscheiden die WFW-Mitarbeiter nach einem gemeinsamen vor-Ort Termin.

Rebhuhnfütterungen

Mit gezielten Fütterungen unmittelbar nach der Ernte und in den Wintermonaten können Revierinhaber Rebhühnern in der nahrungsarmen Zeit helfen. Mit dieser Maßnahme kann es gelingen, die Hühner vor dem Verhungern zu bewahren, die Ketten im Revier zu halten und den Stress durch Beutegreifer, dem sie bei der Nahrungssuche ausgesetzt sind, zu minimieren.

• 80%ige Kostenübernahme für den Bausatz der Rebhuhnfütterung (Abholung des Bausatzes in der
  Geschäftsstelle des LJV)

• Aufbau nach Anleitung

• 25 l Futterweizen werden pro Fütterung kostenlos vom WFW zur Verfügung gestellt

Prädatorenmanagement

Da die Regulation der Beutegreifer über die reine Ansitzjagd nicht zu einer effektiven Dezimierung der entsprechenden Populationen führt, ist eine intensive Umsetzung der Fangjagd die einzige Möglichkeit, Raubwildpopulationen nachhaltig zu managen. Das WFW wird sich, dem Vorsorgeprinzip entsprechend, am „Agreement on Humane Trapping Standards (AIHTS)“ orientieren und die Anschaffung folgender Fallentypen unterstützen:

Kofferfalle
Preis für LJV-Mitglieder: 110,00€

Der Einsatz von Kofferfallen ermöglicht:
• einen mobilen und schnellen Einsatz
• eine kompakte Bauform
• die Nachahmung eines umgefallenen Wurzeltellers - dies macht sie besonders fängisch, da diese
  Strukturen vom Raubwild gerne als Liege- und Ruheplätze angenommen werden

Strack´sche Falle
Preis für LJV-Mitglieder: 150,00€


Der Einsatz von Kastenfallen ermöglicht:
• einen mobilen oder dauerhaften Einsatz an zuvor festgestellten Brennpunkten, z.B. in Feldscheunen
  oder auf Brücken
• den Fang heimischer und gebietsfremder Arten, wie dem Waschbär

Beton-Wipprohrfalle „Modell Dose“
Preis für LJV-Mitglieder: 300,00€


Der Einsatz von Betonrohrfallen ermöglicht:
• einen sehr zuverlässig beim Fang von jeglichem Raubwild (vom Hermelin bis hin zum Fuchs)
• die komplette Verblendung des Systems mit ortsüblichen Materialien

38er Eisen mit Fangbunker:
Preis für LJV-Mitglieder: 130,00€


Der Einsatz von 38er Eisen mit Fangbunker ermöglicht:
• den selektiven Fang von Stein- und Baummarder
• einen mobilen oder dauerhaften Einsatz an zuvor festgestellten Brennpunkten, z.B. in Feldscheunen

Fallenmelder „Trapmaster-Revierwelt Edition
Preis für LJV-Mitglieder: 60,00€


Die Vorteile der automatischen Fallenüberwachung:
• die notwendige, tägliche Fallenkontrolle kann, auch in sensiblen Gebietsteilen, störungsarm
  durchgeführt werden
• dadurch erhöht sich auch die Effizienz hinsichtlich des Betreuungsaufwandes und Fahrtkosten
   werden eingespart


Das Antragsformular können Sie hier herunterladen.


• Die Saatgutsubventionierung bezieht sich ausschließlich auf die tatsächlich eingesetzte
  Saatgutmenge (kg/ha).

• Die angegebenen Preise für Fallen und Fallenmelder sowie die Subventionierung des Saatgutes und
  der Anlage von Blühflächen und beetle banks ist an eine Mitgliedschaft im
  Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e.V. gebunden.
 

 

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Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e.V. • Egon-Anheuser-Haus, 55457 Gensingen • Postfach: 27  • Tel.: 06 727 / 89 44 0 • Fax: 06 727 / 89 44 22

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